Vom äte und drinke läwe de meiste Mönschen 5
Wo viele essen, wird auch noch einer satt.
Vom äte und drinke läwe de meiste Mönschen 4
Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht.
Vom äte und drinke läwe de meiste Mönschen 3
Gestern noch frisch und gesund, und heute schmeckt es schon wieder.
Vom äte und drinke läwe de meiste Mönschen 2
Besser den Magen verrenkt, als dem Wirt was geschenkt.
Vom äte und drinke läwe de meiste Mönschen 1
Bleibt draussen - wir essen!
Oarbeit öss kein Hoaske, se rennt nicht weg. 4
Am Abend werden die Faulen fleissig.
Oarbeit öss kein Hoaske, se rennt nicht weg. 3
Wer sich als Hund ausgibt, muss auch bellen.
Oarbeit öss kein Hoaske, se rennt nicht weg. 2
Eine faule Magd klagt über den Besen.
Oarbeit öss kein Hoaske, se rennt nicht weg. 1
Wenn es auch langsam geht, so schafft es auch fast nichts.
Das trautste Marjellchen
Wenn man heiraten will, muss man erst ein Nest machen.
Vom hübsche Mäke 6
Dickes Pferd und dicke Frau zieren die Wirtschaft.
Vom hübsche Mäke 5
Schwiegermütter und Schinken sind am besten kalt.
Vom hübsche Mäke 4
Sonnenregen und alter Weiber Tanz dauern nicht lange.
Vom hübsche Mäke 3
Marjelles, die piepe, on Hehner, die krähje, de mott man bitiedens dat Gneck omdreje.
Vom hübsche Mäke 2
Was muss sich der Mensch doch quälen, bis er Großvater wird, und dann hat er doch noch nicht Ruhe; dann heißt es: Großvater, stoß doch ein bißchen die Wiege an.
Vom hübsche Mäke 1
Wer ein böses Weib hat, der gehe in den Wald am Montag, schneide einen Stock am Dienstag, komme nach Hause am Mittwoch und prügle sein Weib am Donnertag: so stirbt sie am Freitag; begräbt er sie am Sonnabend, dann hat er einen lustigen Sonntag.
De Mensch 11
Gott regiert die Welt und der Knüppel die Menschen.
De Mensch 10
Man zieht sich nicht früher aus, als man sich schlafen legt.
De Mensch 9
Kurze Beine machen den Weg lang.
De Mensch 8
Wer lange fragt, gibt nicht gerne.
De Mensch 7
Sauf Dich voll und friß Dich dick und halt den Mund von Politik.
De Mensch 6
6Wer lügen will, muß ein gutes Gedächtnis haben.
De Mensch 5
Den Betrunkenen legt der liebe Gott ein Kissen unter.
De Mensch 4
Ein Ostpreuß' von der rechten Art, trägt seinen Pelz bis Himmelfahrt; fängt er dann zu frieren an, so trägt er ihn bis Sankt Johann; und tut ihm dann der Bauch noch weg, so trägt er ihn bis Bartholomä; kommt ihm dann noch das Frieren an, so zieht er ihn von neuem an.
De Mensch 3
Schwarze Kühe geben auch weiße Milch.
De Mensch 2
Rede mal mit der Kuh französisch, wenn sie nicht einmal deutsch kann.
De Mensch 1
Was einem nicht gegönnt wird, schmeckt am besten.
Möt Langholt mootst nich quer foahre 5
Wenn Du nicht still bist, bekommst Du auch noch in der Kirche Prügel.
Möt Langholt mootst nich quer foahre 4
Wenn Du nicht weißt, ob mir, ob mich, rede plattdeutsch, dann versprichst Dich nicht.
Möt Langholt mootst nich quer foahre 3
Eine Sau bleibt eine Sau, auch wenn sie bis Mittag liegen bleibt.
Möt Langholt mootst nich quer foahre 2
Das ist eine schlechte Maus, die nur ein Loch weiß.
Möt Langholt mootst nich quer foahre 1
Gute Freunde und treue Nachbarn sind nicht mit Geld zu bezahlen.
Noahschrabsel 2
Barbuttke, Barbuttke, fleej' op, fleej' op. Dien Huske brennt, dien Speckke sengt, diene Kinerkes schriee noa Botterbrot; Barbuttle fleej' op.
Noahschrabsel 1
Wenn es dem Esel zu gut geht, dann geht er auf dem Eis tanzen.
