Dass sich der Hollaender kaeseessend nur mit dem Fahrrad zum Tulpenpfluecken fortbewegt, ist ein weitverbreiteter Irrglaube. Trotz der Beschraenkung der Hoechstgeschwindigkeit auf 120 km/h ist das Autobahnnetz voll ausgebaut. Alle Strassen sind gerade wie ein Brett, die Markierungen sind ordentlich zu sehen, am Fahrbahnrand gibt es Reflekoren und kleine Schildchen mit Kilometrierung, Angaben der Autobahnnummer und der herabgesetzten Hoechstgeschwindigkeit, wenn diese mal nicht 120 km/h betraegt.

Abundzu muss auch mal gebaut werden, weil vielleicht die 8 Spuren nicht mehr ausreichen und man sich fruehzeitig entschliesst, 4 weitere Spuren anzubauen. Kuerzlich erlebt bei Eindhoven. 2 Nord/Sued und Ost/West-Strecken kreuzen sich hier kreuzungsfrei aufeinander. Auf der Nord/Sued-Strecke sind Bauarbeiten notwendig. Bevor man ueberhaupt anfaengt mit arbeiten, baut man erstmal eine 4 spurige Strasse um die zukuenftige Baustelle ringsrum und nennt das dann "Randweg". So ist man ratzfatz an der Baustelle vorbei und kriegt noch nicht mal was davon mit. Bravo. Nach der Durchfahrt eines solchen verkehrstechnischem Glanzstueck kommt man sich allerdings vor wie in der 5.Dimension des Strassenverkehrs. 

Ich habe mal einige Strecken aus der Luft betrachtet und vielleicht bekommt man einen Eindruck, was ich meine:

Eindhoven Knooppunt Leenderheide

Eindhoven Knoppunt De Hogt 

Eindhoven A2 Noord 

Vergleich:

Frankfurter Kreuz A3/A5 

 Fazit: Nicht nur Fahrradfahren will gelernt sein.

   

Blogs  

   
© ALLROUNDER