Kolumnen
Eigentlich betrachte ich diese kleine Unart als nichts Weltbewegendes, dennoch stellt es fuer manchen Hotelfachbetrieb eine grosse Herausforderung dar: Die Tasse Kaffee zum Fruehstueck.
In einer Vielzahl von Hotels bettete ich bislang des Nachts mein Haupt - jedes Mal soll auch ein Fruehstueck Bestandteil des Arrangements sein, denn ohne Fruehstueck gehe ich nie aus dem Haus. Nur wenigen Hotels ist es aber vergoennt, den Gast auf so eine simple Art zufriedenzustellen: Das Fruehstuecksbuffett mehr oder weniger reichlich gedeckt laedt zur Selbstbedienung ein. Mit einem Teller wandelt man ein- oder mehrmals entlang und sucht sich etwas zum Beissen raus. Hinweis: Sollte man kurz vor Beendigung der Fruehstueckverabreichezeit am Buffett angekommen sein, gilt es erst einmal alles was man zu einem vollstaendigen Fruehstueck brauch, sicherzustellen, ehe es die Angestellten in ungeahnter Hurtigkeit wieder in die Kueche verfrachten. Merke: Erst was auf Deinem Teller liegt, ist zum Schluss auch wirklich Deins.
Spaetestens seit der letzten Jahrtausendwende ist serioese Berichterstattung in den Nachrichten irgendwie ... out. Selbst wenn es nichts zu berichten gibt, wird dies akribisch genau berichtet ...
